Medizinische Laser zur Augenkorrektur

Lasern der Augen

In der Augenmedizin werden Laser zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten und zur Behandlung von Erkrankungen eingesetzt. Die besonders präzise Vorgehensweise am sensiblen Auge macht den Laser zu einem wichtigen Instrument in der Augenheilkunde.

Besonders bekannt in diesem Zusammenhang ist das Lasern der Augen. Mit Hilfe des Lasers werden so Fehlsichtigkeiten korrigiert, sodass der Patient fortan keine Sehhilfe, wie eine Brille oder Kontaktlinsen, mehr tragen muss. Medizinisch wird eine solche Operation als refraktive Chirurgie bezeichnet. Laser zur Korrektur einer Sehschwäche sind besonders geeignet für geringe bis mittlere Korrekturen bis maximal etwa −10 Dioptrien. 

Behandlungsoptionen

  • LASIK
  • PRK/LASEK

Die Behandlungsoptionen im Detail

Femto-LASIK: Zunächst wird das zu behandelnde Auge mit einem Saugring so fixiert, dass der Patient nichts mehr sehen kann. Dieser Saugring wird nun mit dem Laser verbunden und die Päparation der Lamelle erfolgt automatisch. Diese Methode dauert lediglich 15 Sekunden pro Auge. 

Keratom-LASIK: Auch hier wird das Auge mit einem Saugring fixiert. Auch bei diesem Verfahren sieht der Patient nicht, was passiert. Jedoch ist ein Summen zu hören und die Vibrationen des Messers sind zu spüren. Nach nur 10 Sekunden ist die Lamelle gebildet.

PRK: Das Deckhäutchen des Auges, das sogenannte Epithel wird bei diesem Verfahren mit einem feinen Instrument von der Hornhaut entfernt.

Transepitheliale PRK (trans-Epi): Hier werden keine Saugringe am Auge befestigt, der Patient liegt und muss dabei ein blinkendes Licht fixieren. Der Rest der Operation läuft automatisch sowie berührungsfrei ab.

LASEK: Bei dieser Methode muss die oberste Gewebeschicht des Auges aufgelöst werden. Um dies zu erreichen, wird auf das Auge für etwa 20 Sekunden eine Flüssigkeit gegeben. Diese Flüssigkeit macht das Epithel härter, sodass dieses zur Seite geschoben werden kann.

Epi-LASIK (eine weitere LASEK Variante): Diese Methode verläuft ähnlich wie die oben genannte Keratom-LASIK. Lediglich das Operationsbesteck ist hier anders. Benutzt wird kein scharfes Messer, sondern ein Kunststoff-"Schaber". Dieser erlaubt ein Verschieben des Epithels, ohne vorherige Vorhärtung.


Alle Methoden sind für den Patienten schmerzfrei, da das Auge im Vorfeld durch Augentropfen betäubt wurde.


Risiken

  • Infektionen am Auge
  • Lasern des falschen Bereichs
  • Nicht gewünschtes Ergebnis (Über- oder Unterkorrektur)
  • Probleme beim Sehen in der Dämmerung und Nacht
  • Trockene Augen
  • Lichtempfindlichkeit