Der Laserpointer

Der Laserpointer wurde ursprünglich als Hilfsmittel für Vorträge und Projektionen entwickelt, um den Zeigestock zu ersetzen und dem Redner die Möglichkeit zu bieten seinen Zuhörern, selbst im abgedunkelten Raum, Projektionen an der Wand zu verdeutlichen. Nach kurzer Zeit, als viele günstige Produkte auf den Markt kamen, erfreute sich dieses kleine Helferlein, besonders bei der jungen Generation, größter Beliebtheit. Fernab des eigentlichen Zwecks genutzt, wurde geblendet und geärgert was das Zeug hält. Zunächst gab es Laserpointer nur mit rotem Laser, später erschienen auch Modelle in Grün, Blau, Gelb und Orange.

Der Aufbau des Laserpointers

Ein Laserpointer besteht meist aus fünf Komponenten:

 • Laserdiode

• Linse (Kollimator-Linse)

• Batterien

• Widerstand

• Taster

Laserpointer Aufbau
Laserpointer

Der Laserpointer als Gesundheitsgefahr

Die absichtliche Blendung mittels Laserpointer stellt eine Gefahr dar und hierdurch verursachte Schäden werden strafrechtlich belangt. Selbst der Versuch an sich ist schon strafbar. In Deutschland werden beispielsweise Laser-Angriffe auf Piloten als gefährlichen Eingriff in den Luftverkehr aufgefasst, zusätzlich kommt versuchter Totschlag hinzu. Bereits Laser aber der Klasse 2 können, auch bei nur kurzer Blendung, die Netzhaut vorübergehend oder langfristig schädigen. Geräte mit einer höheren Klasse, die nur mittels Laserschutzeinweisung und speziellen Vorrichtungen, speziell in Betrieben, genutzt werden, sind für den freien Verkauf gar nicht zugelassen. Auch hier hat eine absichtliche Blendung starke Konsequenzen. Laserpointer sind mit Vorsicht zu genießen – sie sind kein Spielzeug. Mit der richtigen Handhabung und der Nutzung für den eigentlichen Zweck sind sie jedoch eine feine Sache.