Mensch und Lichtfarben

Der Mensch und Lichfarben

Der Mensch empfindet beim Licht nicht nur die Helligkeit, sondern auch die dessen Farbzusammensetzung. Die Lichtfarbe setzt sich aus den verschiedenen Farbspektren der Lichtquelle zusammen. Das Sonnenlicht wird anders empfunden als das Licht, das ein Feuer ausstrahlt.

Verschiedene Lichtfarben für unterschiedliche Umgebungen

Beim künstlichen Licht der Beleuchtung werden die Lichtfarben in drei Gruppen eingeteilt. Warmweißes Licht wird vorzugsweise im privaten Bereich oder in Lokalen eingesetzt. In Büros und an Arbeitsplätzen wird neutralweißes Licht bevorzugt. Tageslichtweiß wird an Orten verwendet, an denen häufig ein Wechsel vom Sonnenlicht zum Kunstlicht stattfindet  oder die zeitweise vom Tageslicht erhellt werden. Das können beispielsweise Einkaufszentren oder Sportstätten sein.

Die Wirkung der Lichtfarben auf den Menschen

Als wohltuend wird das warmweiße Licht empfunden. Da es dem Kerzenlicht am nächsten kommt, fördert es eine gemütliche Atmosphäre. Neutralweiß wirkt wenig ermüdend. Es erzeugt eine sachliche Stimmung und unterstützt die Konzentration. Dem natürlichen Licht am nächsten kommt eine tageslichtweiße Beleuchtung. Deshalb wirkt es bei Nachtarbeit anregend, da es den Eindruck von Tageszeit vermittelt. Auch bei einer Winterdepression hilft es, weil es ein Gefühl der helleren Jahreszeit vermittelt.

Unterschiedliche Farben reflektieren das Licht unterschiedlich, weshalb bei der Farbwiedergabe der Lichtfarbe die Umgebung einen Einfluss hat. Beim Empfinden des Lichts spielen auch seine Helligkeit und die Richtung der Lichtquelle eine Rolle. Mit der Anordnung der Lampen, der Gleichmäßigkeit der Ausleuchtung und dem Wechsel zwischen den Lichtfarben können Empfindungen hervorgerufen oder verstärkt werden.